9 Punkte, die das Falschwissen der Ratsmitglieder von SPD/Grüne/BUB/IDA belegen. Der Entscheidungsprozess für das Projekt "Tunnelneubau Seppenser Mühlenweg" wird damit belastet und eine sachgerechte Entscheidung verhindert.
(Dies ist die KURZFASSUNG. Zur Begründung der einzelnen Punkte siehe Langfassung)

1.

Die bisherige Annahme der Ratsmitglieder der Bürgermeister-Mehrheit (B-M), mit dem Tunnelbau könnte die Innenstadt merkbar entlastet und damit Wahlversprechen erfüllt werden, ist falsch. Alte Staus bleiben, neue kommen mit hoher Wahrscheinlichkeit hinzu. (siehe auch Zahlen & Fakten)

 

2.

Die Annahme der Ratsmitglieder der B-M, der Tunnelneubau habe aufgrund der Stauproblematik die Priorität 1, ist falsch. Wenn dieser Maßstab angelegt wird, gibt es in der Stadt viel kritischere Engpässe.

 

3.

Die Annahme der Ratsmitglieder der B-M, dass Ihre Entscheidung in Übereinstimmung mit den Gutachterempfehlungen sei (wie von der Stadtverwaltung dargestellt), ist falsch. Die angeführten Belegstellen stützen diese Interpretation nicht.

 

4.

Die Annahme der Ratsmitglieder der B-M, der Tunnelneubau sei wegen der Erreichung der Kapazitätsgrenzen des bisherigen Tunnels von hoher Dringlichkeit, ist falsch. Wenn dieser Maßstab angelegt wird, haben andere Stellen in der Innenstadt eine höhere Dringlichkeit.

 

5.

Die Annahme der Ratsmitglieder der B-M, das Entscheidungsverfahren zumTunnelneubau könnte ohne Rücksicht auf die Komplexität und ohne Beachtung von Wechselwirkungen als eindimensionaler Prozess erfolgen, ist falsch. Der Verzicht auf aktuelle Zahlen zu den Vernetzungen und Abhängigkeiten ist ein Fehler.

 

6.

Die Annahme der Ratsmitglieder der B-M, der Tunnelneubau führe zu keinem verstärkten Durchgangsverkehr durch die Wohngebiete, ist falsch. Diese Aussage hat der Bürgermeister bereits zurückgenommen (siehe Ostring-Stellungnahme) und die
Praxis beweist anderes.

 

7.

Die Annahme der Ratsmitglieder der B-M, dass der Tunnelneubau für die Feuerwehr die einzige Alternative für eine zweite Bahnquerung im Katastrophenfall sei, ist falsch. Es gibt weitere Alternativen, die auch das größte Problem für Buchholz, die Sperrung der Bendestorfer Brücke im Katastrophenfall abdecken.

 

8.

Die Annahme der Ratsmitglieder der B-M, dass der Tunnelneubau zu keiner Beeinträchtigung des Erholungsraumes Stadtteich führen wird, ist nicht mehr haltbar, weil selbst die Stadtverwaltung in ihrer Stellungnahme eine Beeinträchtigung nicht mehr
ausschließt.

 

9.

Die mögliche Annahme der Ratsmitglieder der B-M, dass der Tunnelneubau ohne zusätzlichen Schutz der Wohngebiete durchgeführt werden könne, ist falsch. Dieses Vorgehen akzeptieren die Bürger nicht.

 

* Falschwissen beruht auf eigene und fremde Falschinformationen und/oder auf nicht vollständige Verarbeitung von Informationen. Insbesondere bei komplexen Entscheidungssituationen mit umfangreichen Informationsmengen ist die Gefahr des Auftretens von Falschwissen groß.

Zur Detailbegründung der 9 Punkte

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